Liebe Freundinnen und Freunde der Musik,

die vielfältigen Einschränkungen durch Corona haben uns auch im kulturellen Bereich hart getroffen! Konzerte besuchen, Musik hören und genießen, sich austauschen – all das bedeutet eine ganz spezielle Nähe, die wir alle vermissen.

In dieser Situation ist in mir die Idee zu der Reihe „Studio-Konzerte im Westend“ entstanden, die ich am 13. Juni mit der Musik von Galuppi,
Rameau, Haydn, Fanny Hensel und Bach Klaviertranskriptionen in meinem kleinen Studio eröffnete. Seit der Premiere am 13. Juni haben mehrere Studio-Konzerte stattgefunden.

Zu jedem Studio-Konzert lade ich fünf bis sechs Gäste ein, die gerne auch weitere Musikliebhaber an mich weiterleiten können. Ich freue mich über
jede neue Begegnung mit Menschen, denen die Musik so sehr am Herzen liegt wie mir.

Mit dieser kleinen Zahl der Gäste, kann ich die Corona-Regeln in meinem kleinen Studio einhalten.

Das Konzert – zusammen mit einer kurzen Einführung – dauert 45-50 Minuten.

Wenn Sie möchten, können Sie sich mit einem Obolus in einem Kästchen für das Konzert bedanken.

Zu einigen der dargebotenen Musikstücke gibt es CDs, die Sie gerne von mir erwerben können.

In direkter Nachbarschaft zu meinem Studio befindet sich das sehr gemütliche chinesische Teehaus, wo wir – wenn Sie es wünschen – im Sommer draußen oder auch drinnen an großen Tischen, den Abend im Gespräch und Kennenlernen ausklingen lassen können.

Noch finden die Konzerte wöchentlich an Samstagen um 18.30 Uhr statt.

Es ist geplant, die Konzerte ab September in etwas größeren Abständen stattfinden zu lassen.

Danke für Ihr Interesse!

Ihre
Prof. Angelika Nebel

Flyer zum Download und Versenden

29.01.2020 um 19:00 Uhr
Lesung und Musik
„Rettet wenigstens die Kinder“
Anlässlich des internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust
Angelika Nebel spielt Siegfried Würzburger (1877-1942)
Passacaglia und Fuge über das Thema „Kol Nidre“ und Passacaglia
Ökumenisches Zentrum Christus-Kirche am Beethovenplatz 11-13, Frankfurt am Main

Lieder von Schubert, Schumann, Brahms, Loewe, Wolf, Chaminade u.a.
Sophie Wenzel – Mezzosopran
Angelika Nebel – Klavier

16.05.2020, 17:00
In Christels Scheune, Hintergasse 8, 63457 Hanau
17.05.2020, 17:00
Ev. Bethlehemkirche In Ffm.-Ginnheim, Fuchshohl 1, Frankfurt am Main

+++ Die Konzerte müssen leider ausfallen. Bleiben Sie gesund! +++

23.11.2019 18:00 Uhr
Kultureller Reigen Hofgut Goldstein Liederabend mit Sophie Wenzel, Mezzosopran und Angelika Nebel, Klavier Hofgut Goldstein, Tränkweg 32, 60529 Frankfurt a.M. (Anfahrt ÖPNV: S1 oder S2 bis Frankfurt Griesheim)

09.11.2019 18:00 Uhr
[Auszug FAZ, 17.10.2019:] Am Samstag, 9. November, geben Mitglieder des Frankfurter Tonkünstlerbundes von 18 Uhr an ein Konzert, das den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Im Bechstein Centrum Frankfurt, Eschersheimer Landstraße 45, musizieren Sänger und Instrumentalisten ein erlesenes Programm. Den Auftakt gibt die Pianistin Angelika Nebel mit einer eigenen Bearbeitung des Schlusschorals der Bach-Kantate BWV 40 „Jesu, nimm dich deiner Glieder“ […] sowie Thema und 3 Variationen über „Willst du dein Herz mir schenken“ BWV 518.
Bechstein Centrum, Eschersheimer Landstraße 45, 60322 Frankfurt am Main
Veranstalter: Frankfurter Tonkünstlerbund mit Landesverband Hessen

12.10.2019 20:00 Uhr
Lieder von Cécile Chaminade
Sophie Wenzel, Mezzosopran – Angelika Nebel, Klavier
Saalbau Bornheim, Frankfurt a. M.
Veranstalter: Frankfurter Tonkünstlerbund mit Archiv „Frau und Musik“

16.06.2019 17:00 Uhr
Liederabend mit Sophie Wenzel, Mezzosopran – Angelika Nebel, Klavier
Lieder von Johannes Brahms, Clara Schumann und Cécile Chaminade
In Christels Scheune Hintergasse 8 63457 Hanau

(Auszug FAZ, 17.10.2019:) Am Samstag, 9. November, geben Mitglieder des Frankfurter Tonkünstlerbundes von 18 Uhr an ein Konzert, das den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Im Bechstein Centrum Frankfurt, Eschersheimer Landstraße 45, musizieren Sänger und Instrumentalisten ein erlesenes Programm. Den Auftakt gibt die Pianistin Angelika Nebel mit einer eigenen Bearbeitung des Schlusschorals der Bach-Kantate BWV 40 „Jesu, nimm dich deiner Glieder“ sowie des Schübler-Chorals „Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“ BWV 650, beide für Klavier. […]

Bechstein Centrum, Eschersheimer Landstraße 45, 60322 Frankfurt am Main
Veranstalter: Frankfurter Tonkünstlerbund mit Landesverband Hessen



12.10.2019 20:00 Uhr
Lieder von Cécile Chaminade
Sophie Wenzel, Mezzosopran – Angelika Nebel, Klavier
Saalbau Bornheim, Frankfurt a. M.
Veranstalter: Frankfurter Tonkünstlerbund mit Archiv „Frau und Musik“

16.06.2019 17:00 Uhr
Liederabend mit Sophie Wenzel, Mezzosopran – Angelika Nebel, Klavier
Lieder von Johannes Brahms, Clara Schumann und Cécile Chaminade
In Christels Scheune Hintergasse 8 63457 Hanau

Bach liegt ihr am Herzen, auch wenn sie Brahms, Messiaen und Halffter eingespielt hat, und Soler und Haydn. Und doch: die letzten 5 CDs der ehemaligen Professorin an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf sind alle Bach gewidmet: Transkriptionen von Arien, Orchesterstücken, Violinsonate und Orgelkompositionen.

Die Transkriptionen führen Bach in eine Gegenwart und das Hörpublikum in die Biographien ihrer Arrangeure und Arrangeurinnen.

Service

CD BachTranscriptions Opus Magnum 1
Angelika Nebel, hänssler Classic.

Playlist

Urheber/Urheberin: Johann Sebastian Bach / Angelika Nebel
Titel: Willst du dein Herz mir schenken
Ausführender/Ausführende: Angelika Nebel
Länge: 03:06 min
Label: hänssler 16101

Urheber/Urheberin: Johann Sebastian Bach /Wagner Stefani d´ Aragona Malheiro Prado
Titel: Deposuit potentes
Ausführender/Ausführende: Angelika Nebel
Länge: 02:23 min
Label: hännsler

Urheber/Urheberin: Johann Sebastian Bach / Harriet Cohen
Titel: Liebster Jesu wir sind hier
Ausführender/Ausführende: Angelika Nebel
Länge: 03:18 min
Label: hänssler 16101

Urheber/Urheberin: Johann Sebastian Bach / Harold Bauer
Titel: Arie aus der Kantate: Schwingt freudig euch empor
Ausführender/Ausführende: Angelika Nebel
Länge: 06:20 min
Label: hänssler 16101

Sendereihe:

Des Cis

Quelle:

https://oe1.orf.at/programm/20180907/526344

PIANONEWS 4/2018 Rezension OPUS MAGNUM II

26.07.2018, Carsten Dürer

Aus PIANONews 4-2018 http://www.pianonews.de/

Es ist bereits die zweite CD, auf der sich die Pianistin Angelika Nebel Transkriptionen von Bach-Werken durch spätere Komponisten und Pianisten widmet. Dass sie das ganze „Opus Magnum“ nennt, versteht nur, wer die Programmanordnung erkennt. Denn Nebel folgt der Bach’schen Idee des „Wohltemperieren Klaviers“ und ordnet die Transkriptionen in einer dramatisch interessanten Anordnung an. Ob das wirklich erkennbar ist, bleibt fraglich. Dennoch besticht die Spielweise der Pianistin besonders durch die klangliche Ausdeutung, die anscheinend immer auch am Original orientiert ist, so in Rachmaninows Deutung des Präludiums aus der Violinpartita BWV 1006, bei der man fast schon das Streicheroriginal zu vernehmen glaubt. Oder auch der orgelähnliche Klang bei Silotis Sicht auf das Orgel-Präludium BWV 55. Trotz des insgesamt halligen Klangs dieser Einspielung bleibt es eine wunderbare Entdeckungsreise.

Bach – Transkriptionen

Piano News, 01.11.2017, Anja Renczikowski

Johann Sebastian Bach – der Großmeister hat viele Komponistengenerationen inspiriert. Die, die durch ihn zu Bearbeitungen und Transkriptionen angeregt wurden, hat die Pianistin Angelika Nebel nun in einem vielfältigen Bach-Programm mit Raritäten und einigen Erstveröffentlichungen eingespielt. Es ist bereits die vierte CD mit diesem Repertoire der Pianistin und es scheint ein schier unerschöpflicher Schatz, den es zu entdecken gilt. So viel darf verraten werden: Die Aufnahme ist mit ihren 12 Transkriptionen die erste von zwei CDs. Beide CDs zusammen berücksichtigen 24 Dur- und Molltonarten, wenn auch in anderer Folge als Bachs „Wohltemperiertes Klavier“, die somit zusammen eine Art „Opus Magnum“ bilden werden.

Der Reigen ist interessant. Da ist zum Beispiel der aus der russischen Klavierschule stammende Samuil Feinberg (1890-1962) mit einer Choralbearbeitung „Wer nun den lieben Gott lässt walten“ BWV 647 oder die Bearbeitung des Choralvorspiels „Liebster Jesu, wir sind hier“ BWV 731 von Harriet Cohen. Sie war eine der bedeutendsten englischen Pianistinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dazu gibt s ein Präludium und Fuge f-Moll BWV 534 von Eugen d’Albert und zwei aus der Feder von Angelika Nebel, sowie eine Transkription ihres Schülers, des Brasilianers Wagner Stefani d’Aragona Malheiro Prado. Angelika Nebel ist zurückhaltend – sie lässt die Musik für sich sprechen, ihr Spiel ist voller Brillanz, agogisch und dynamisch ausdifferenziert. Ihre Begeisterung für diese Musik ist spürbar – klar und unaufdringlich, und doch voller Reichtum und Glanz.